Kleine Gewerkschaft ganz groß

Es kommt bei einer Gewerkschaft nicht auf die Größe an und wie viel Mitgliedsbeiträge sie kassiert. Ihre Bedeutung ist daran zu messen, wie sie Interessensvertretung lebt.

Ein ranghoher Funktionär der GÖD-Polizeigewerkschaft hat einmal gemeint, die FEG sei im Vergleich zur GÖD ungefähr von derselben Bedeutung wie Somalia im Vergleich zu den USA.

Diese Aussage dürfte in dem Umstand begründet sein, dass die FEG nicht über die Mitgliederzahlen und auf Grund der deutlich niedrigeren Beitragshöhe schon gar nicht über die Geldmittel wie die GÖD verfügt. Für uns ist aber vielmehr entscheidend, was man mit den zur Verfügung stehenden Mitteln macht. Beim GÖD/ÖGB Konzern werden ca. 90% der Mitgliedsbeiträge nicht für die Mitglieder sondern für Löhne, sonstige betriebliche Aufwendungen und dergleichen ausgegeben.

Bei der FEG/FGÖ sind hingegen alle Gewerkschaftsfunktionäre unentgeltlich und ehrenamtlich tätig. Wir verwenden die Mitgliedsbeiträge zu ca. 90% direkt im Interesse der Bediensteten, weil das unser Zugang für eine echte Interessensvertretung ist.

Dementsprechend waren Ferdinand Karrer und Robert Neuwirth (kurz unterstützt von Uwe Mayer) am 02. Februar anlässlich des Burschenbundballs in Linz wieder unterwegs, um die eingesetzten Kräfte mit einer kleinen Stärkung zu versorgen und im Kontakt zur Basis die Wertschätzung der AUF/FEG für ihre Arbeit zu zeigen. Die positiven Rückmeldungen und zufriedenen Gesichter bestätigen uns, dass man so auch als kleine Gewerkschaft bei der Kollegenschaft GROSS ankommen kann.

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